Die Pfadfinderlilie

Fast jeder kennt die Lilie – als Verzierung für oder in Ritterwappen, Zeichen der Könige oder als Schablone für Wanddekor im Baumarkt.

Unser Bundeszeichen die Kreuzlilie

Mittlerweile haben fast alle der 216 Ländern, in denen es Pfadfinderrei gibt, eine Lilie in ihrem Verbandsabzeichen. Und schon unserer Gründer hat 1897 die Lilie als Metallwappen an Army Scouts verliehen.

Doch woher kommt die Pfadfinderlilie und wie fand sie Eingang in die Pfadfinderrei?

Ursprung der Pfadfinderlilie

Die ersten Lilien die als Ausgangspunkt für die Pfadfinderlilie gelten (Lilien an sich sind ja schon viel Älter und reichen bis in die Antike zurück als Zeichen z.B. der Reinheit), findet man auf Seekarten, die Ende des 15. Jahrhunderts zu Papier gebracht wurden. Mit zunehmender Schifffahrt und Handel über die sieben Weltmeere, wurde es immer wichtiger auch die Kennzeichnungen auf den Seekarten zu vereinheitlichen.

Die ersten Lilien die als Ausgangspunkt für die Pfadfinderlilie gelten (Lilien an sich sind ja schon viel Älter und reichen bis in die Antike zurück als Zeichen z.B. der Reinheit), findet man auf Seekarten, die Ende des 15. Jahrhunderts zu Papier gebracht wurden. Mit zunehmender Schifffahrt und Handel über die sieben Weltmeere, wurde es immer wichtiger auch die Kennzeichnungen auf den Seekarten zu vereinheitlichen.

So wurden Kompassrosen auf die Karten gezeichnet und die Strahlen verlängert. Am Ende der vier Hauptstrahlen dann die Himmelsrichtungen notiert. So befand sich am oberen Ende der Karte immer ein „N“ für Norden. Naja und weil man natürlich nicht von Küste zu Küste rudern wollte, mußten auch die Hauptwinde, entsprechend der Himmelsrichtungen, eingezeichnet werden.
Und jetzt wird es interessant …
Der kalte Nordwind wurde „Transalpinus“ oder „Tramontana“ genannt, was nichts anderes heißt als „Über die Alpen bzw. Berge“.Und da auf einer Karte einfach immer zu wenig Platz war, wurde der Nordwind mit einem kleinem „t“ abgekürzt und einfach über das „N“ geschrieben und raus kam … die erste Lilie auf Seekarten.

Weg von der Windbezeichnung hin zur ersten Lilie

Von da an begann der Siegeszug der Kompasslilie. Die Seekarten galten als Schmuckstücke oder Wertanlagen und so wurden sie immer reicher verziert und die Lilie durfte nicht mehr fehlen.
Bald wurde sie auch als Kompassnadel verwendet und galt als Symbol für den „richtigen Weg“, den es zu finden und halten galt.

Weg in die Pfadfinderei

Unser Gründer, Sir Robert Stephenson Smith Baden– Powell (kurz BiPi) wurde als Berufsoffizier im britischem Heer mit der Ausbildung der Feldaufklärer betraut. Bald wollte er besonders verdient gemachte Aufklärer belohnen und suchte nach einem Symbol, dass dem Leben in der Natur und dem Beschreiten der neuen Pfade entsprach und wertschätzte. So wählte er die Lilie als Zeichen der Orientierung. 1897 verlieh er die ersten Metallschilder mit eingeprägten Lilien und der Aufschrift „Be Prepared“
Als er dann nur 10 Jahre später die Pfadfinderbewegung gründete, behielt er die Lilie als Symbol bei.

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